Auswandern nach Peru

Das Auswandern nach Peru ist an die Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung geknüpft.

Mit einem Touristenvisum, das bei der Einreise in das südamerikanische Land erteilt wird, dürfen sie sich maximal 90 Tage in Peru aufhalten. Die Einhaltung dieser Frist wird von den Behörden streng kontrolliert und zieht bei Nichtbefolgung eine Bestrafung nach sich. Für einen dauerhaften Aufenthalt im Land benötigen Sie die Genehmigung der entsprechenden Behörden. Generell gibt es drei Möglichkeiten, nach Peru einzuwandern. Eine Möglichkeit besteht in der Ehe mit einem peruanischen Staatsangehörigen, eine andere Möglichkeit besteht über eine Festanstellung bei einem Unternehmen. Bei der dritten Variante werden Sie als Investor in dem südamerikanischen Land tätig.

Die Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung ist an strenge Auflagen gebunden. Selbst Personen mit einem sicheren Einkommen und Vermögende erhalten nicht automatisch ein uneingeschränktes Bleiberecht. Die Lebenshaltungskosten liegen in Peru unter europäischem Niveau. Allerdings sind auch die gezahlten Löhne für vergleichbare Tätigkeiten entsprechend niedrig. Beim Lebensstandard müssen Sie deutliche Abstriche machen. Nur rund ein Fünftel der Bevölkerung ist krankenversichert und soziale Sicherungssysteme sind nur rudimentär vorhanden. Voraussetzung, um in Peru dauerhaft Fuß zu fassen, ist das Beherrschen der spanischen Sprache. Zwar ist in den touristisch erschlossenen Regionen Englisch weit verbreitet, doch im täglichen Leben kann die Sprachbarriere zu einem echten Hindernis werden.

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