Flughäfen und Fährhäfen in Peru

In Peru werden nahezu sämtliche Auslandsflüge über den internationalen Flughafen Aeropuerto Internacional Jorge Chávez in der Hauptstadt Lima abgewickelt.

Der Airport in Lima ist das wichtigste Luftdrehkreuz des südamerikanischen Landes. Er befindet sich in der Stadt Callao unmittelbar am Pazifischen Ozean. Das Stadtzentrum von Lima liegt rund 10 Kilometer vom Flughafen entfernt. Mit der Eröffnung des Airports im Jahr 1960 wurde der alte Flughafen ersetzt. Bis zum Jahr 2001 befand sich der Flughafen in öffentlicher Hand. Nach der Privatisierung wird er in einem Joint Venture gemeinsam von den Unternehmen Alterra Partners und Fraport AG Frankfurt/M. betrieben. Er besitzt eine Start- und eine Landebahn. Bis zum Jahr 2009 fanden umfangreiche Baumaßnahmen zur Vergrößerung der Terminals statt. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch das Vorfeld und der Tower umgestaltet.

Mit einem Passagieraufkommen von rund 6 Millionen Fluggästen jährlich ist der Hauptstadtflughafen der Größte des Landes. Er ist der Heimatflughafen der peruanisch-chilenischen Fluggesellschaft LanPeru und einiger kleiner regional agierender Fluggesellschaften. Der Airport wird gegenwärtig von einigen europäischen Großstädten direkt angeflogen. KLM unterhält eine Linienverbindung von Amsterdam, LAN und Iberia fliegen Lima von Madrid aus an und Air France eröffnete vor Kurzem eine Linienverbindung von Paris aus. Von Deutschland erfolgt die Anreise über Sao Paulo oder Caracas.

Neben dem bedeutendsten Flughafen in der peruanischen Hauptstadt verfügen viele Städte im Land über kleinere Regionalflughäfen. In der Regel werden über die Airports nur Inlandsflüge abgewickelt. Im internationalen Luftverkehr spielen sie keine Rolle. Der größte Handel-, Fischerei- und Fährhafen im Peru befindet sich in der Hafenstadt Callao unweit von Lima. Hier legen Kreuzfahrtschiffe im Rahmen einer Südamerika-Rundreise an und es legen Hochseefähren zu anderen Städten an der Pazifikküste ab. Die Hafenstadt liegt nördlich von Lima und über den Hafen werden rund 75 Prozent aller Im- und Exporte des südamerikanischen Landes abgewickelt.

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