Impfungen und Gesundheit in Peru

Für die Einreise nach Peru besteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Impfpflicht. Empfohlen sind Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Gelbfieber sowie Hepatitis A. Zu Sicherheit sollte mit einem Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut-Erkrankungen vorgebeugt werden.

"In Peru besteht im Tiefland östlich der Anden ganzjährig ein mittleres Risiko, an Malaria zu erkranken. Betroffen sind Regionen im tropischen Regenwald und im Quellgebiet der Amazonaszuflüsse. Zu Vorbeugung ist das Tragen von Kleidung mit langen Hosenbeinen und Ärmel angeraten. Die Regionen östlich der Anden sollten nur mit Antimückenspray und Moskitonetz bereist werden. Ab einer Höhe von 1.500 Metern nimmt das Risiko einer Malariainfektion ab. Die Erkrankung wird durch Mücken übertragen und äußert sich mit anhaltendem Durchfall und Fieber. Sollten die Symptome länger als zwei Tage anhalten, ist es erforderlich, einen Arzt aufzusuchen. Das gilt für bis zu zwei Monate nach der Ankunft in Europa.

Zahlreiche touristische Highlights Perus liegen in extremen Höhen. Zur Vermeidung der Höhenkrankheit sollten in diesen Regionen einige Grundregeln befolgt werden. Die wichtigste Maßnahme betrifft eine langsame Eingewöhnungszeit. Körperliche Anstrengungen sollten zu Beginn vermieden und auf den Genuss schwerer Mahlzeiten verzichtet werden. Die Symptome treten generell erst einige Stunden nach dem Erreichen der Höhe auf. Gegen leichte Erkrankungen bieten die entsprechenden Medikamente einen wirkungsvollen Schutz. Bei länger anhaltenden Kopfschmerzen und Schwächegefühl sollte ein Arzt konsultiert werden. Im ganzen Land besteht darüber hinaus durch Hunde, Katzen und wild lebende Tiere die Gefahr einer Tollwutinfektion.

Stand: Oktober 2013

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.
Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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