Hostels in Peru

Hostels werden in Peru in zwei Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es in dem südamerikanischen Land die klassische Backpacker-Unterkunft und zum anderen kleine Pensionen, die in ihrem Aufbau einem Hostel ähneln.

Die Pensionen sind kleine Familienbetriebe, die zumeist von den Besitzern des Hauses geführt werden. Sie sind unter den Bezeichnungen Hospedajes, Pensiones oder Alojamientos zu finden und bieten eine kostengünstige Übernachtungsgelegenheit an. Im Gegensatz zum klassischen Hostel besitzen die Gästehäuser keine Schlafsäle für mehrere Personen. Sie übernachten in Doppel- oder Einzelzimmern und teilen sich das Bad oft mit mehreren Mitbewohnern der Einrichtung. Die Unterkünfte sind in der Regel nicht mit einem Stern gekennzeichnet und die hygienischen Zustände lassen hin und wieder zu wünschen übrig. Fließendes warmes Wasser ist nicht in allen Pensionen vorhanden und unter Umständen können Probleme mit der Sicherheit auftreten. Darüber hinaus müssen Sie in den preiswerten Unterkünften mit Ungeziefer wie Spinnen oder Kakerlaken rechnen. Es lohnt sich, die Gästehäuser vor der Buchung genau unter die Lupe zu nehmen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Klassische Hostels entsprechen in Peru einem jugendherbergsähnlichen Betrieb, der auf ein internationales Publikum ausgelegt ist. Die Preise für eine Übernachtung im Schlafsaal liegen etwa auf dem Niveau der niedrigsten Hotelkategorie und damit höher als in den Gästehäusern. Die Unterkünfte sind meist sauber und die hygienischen Bedingungen sind annehmbar. Bei peruanischen Hostels handelt es sich traditionell um Backpacker-Unterkünfte. Die Gäste sind in Bezug auf Komfort vergleichsweise anspruchslos. Vorwiegend werden die Hostels von Urlaubern genutzt, die Perus Vielfalt auf eigene Faust erkunden wollen und ein relativ schmales Urlaubsbudget besitzen. Gekocht wird in einer Gemeinschaftsküche und die Bäder und sanitären Anlagen teilen sich alle Bewohner der Einrichtung. Traditionelle Hostels liegen häufig zentral in den Innenstädten. Die Wege zu den Attraktionen der jeweiligen Region halten sich in Grenzen und von den Betreibern erhalten Sie oft nützliche Tipps und Informationen zu sehenswerten Ausflugszielen.

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