Flugreisen nach Namibia

Namibia liegt im Südwesten des afrikanischen Kontinents und empfängt Sie mit ausgedehnten Wüsten, artenreichen Nationalparks und reizvollen Kolonialstädten. Ein Direktflug von Deutschland dauert rund zehn Stunden.

Flugreisen Namibia
Flugreisen Namibia

Direktflüge von Deutschland nach Namibia werden von der nationalen namibischen Fluglinie Air Namibia angeboten. Startflughafen ist Frankfurt/M. Sechsmal wöchentlich wird mit Windhoek die Hauptstadt des afrikanischen Landes angesteuert. Die Abflugzeiten liegen in der Regel am späten Abend, sodass die Landung am Morgen des folgenden Tages erfolgt. Zusätzlich fliegt Air Berlin Namibia von München aus im Direktflug an. Die Flugverbindung existiert allerdings nicht ganzjährig. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern das afrikanische Land nicht im Direktflug an. Ein Zwischenstopp wird mehrheitlich im südafrikanischen Luftdrehkreuz Johannesburg eingelegt. Die Flugdauer erhöht sich bei dieser Flugreise auf bis zu 14 Stunden.

Von Windhoek starten Anschlussflüge in den gesamten südafrikanischen Raum. Air Namibia bedient die Strecken nach Kapstadt, Keetmanshoop, Lüderitz und Walvis. Die höchsten Preise für eine Flugreise nach Namibia fallen in der Hauptreisezeit an. Da das Land auf der Südhalbkugel der Erde liegt, ist von Dezember bis Ende Februar die beste Reisezeit für einen Besuch in Namibia. Während der Winterferien liegen die Flugpreise deutlich höher als in den Sommerferien in Deutschland. Bei einer Pauschalreise in das südwestafrikanische Land sind Flug und Übernachtung im Komplettpreis enthalten. Die Komplettarrangements beziehen sich mehrheitlich auf eine organisierte Rundreise durch Namibia oder eine Safari in den Nationalparks. Bei einer individuellen Tour mit dem Mietwagen buchen Sie die Flüge und Unterkünfte im Vorfeld der Reise.

Namibia ist mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr ein populäres Ganzjahresreiseziel, wenngleich die Temperaturen im Juli und August erträglicher sind als im heißen Sommer auf der Südhalbkugel. Auf extreme Temperaturschwankungen müssen Sie sich in der Kalahari-Wüste einstellen. In kalten Winternächten kühlt es bis die Nähe des Gefrierpunktes ab, während tagsüber brütende Hitze herrscht. Namibia erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Im Nordosten des Landes herrschen tropische Klimabedingungen, während in den südlichen Landesteilen subtropische Witterungsverhältnisse vorherrschen. Die beste Reisezeit für eine Safari in den namibischen Nationalparks liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und November. Zu dieser Zeit versammeln sich zahlreiche Savannen-Bewohner an den wenigen verbliebenen Wasserstellen.

Namibia hat zahlreiche landschaftliche Attraktionen zu bieten. Mit dem Etosha Nationalpark befindet sich der zweitgrößte Nationalpark Afrikas in Namibia. Er erstreckt sich in der sogenannten Etosha Pfanne, einer Tiefebene, bei der es sich um einen riesigen ausgetrockneten See handelt. Mehr als 80 Wasserstellen bieten exzellente Voraussetzungen für Wildbeobachtungen. Gänzlich anders als die Savanne im Etosha Nationalpark präsentiert sich der Caprivi-Streifen im Norden des Landes. In der wasserreichsten Region Namibias sind Elefanten, Büffel und zahlreiche andere große Säugetierarten beheimatet.

In den Städten Namibias stoßen Sie noch heute auf die Spuren deutscher Kolonialherren. Eine Touristenhochburg an der Küste des Atlantischen Ozeans ist Swakopmund, in der das deutsche Erbe bis heute sichtbar ist. Einst war die Stadt der wichtigste Hafen für deutsche Einwanderer. Im südlichen Teil des Landes liegt die Hafenstadt Lüderitz, deren Gründung auf den gleichnamigen Bremer Tabakhändler zurückgeht. Die Geschichte deutscher Einwanderer ist allgegenwärtig und zeigt sich in den Straßennamen und in der Architektur der farbenfrohen Kolonialbauten aus dem 19. Jahrhundert.

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